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KI in Ihrer Lieferkette: Von Code-Assistenten bis autonome Agenten

KI in Ihrer Lieferkette.
Von Code-Assistenten bis autonome Agenten.

AI-Assistenten fügen Abhängigkeiten hinzu. MCP-Server verbinden Agenten mit produktiven Systemen. Beides erzeugt Änderungen, die denselben Weg in den Betrieb nehmen wie jede andere Änderung: über Ihren Release-Prozess. Dort lässt es sich auch prüfen.

Verbreitung und Prüfung

Zwei unabhängige Umfragen aus unterschiedlichen Stichproben. Sie lassen sich nicht voneinander abziehen, zeigen aber dieselbe Richtung.

NIS2 & Software-Lieferkette

NIS2 und Ihre Software-Lieferkette.

Das NIS2-Umsetzungsgesetz gilt seit dem 6. Dezember 2025. Für betroffene Einrichtungen gehört die Sicherheit der Lieferkette zu den Risikomanagementmaßnahmen nach § 30 BSIG. Diese Seite ordnet ein, was das für Software und Releases bedeutet.

Was im Gesetz steht.

Artikel 21 der NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555 verlangt von betroffenen Einrichtungen geeignete Risikomanagementmaßnahmen. Dazu gehören die Sicherheit der Lieferkette sowie Sicherheit bei Erwerb, Entwicklung und Wartung von Systemen. In Deutschland ist das in § 30 BSIG umgesetzt.

Was ist eine SBOM?

Was ist eine SBOM?

Eine SBOM (Software Bill of Materials) ist die maschinenlesbare Liste der erfassten Komponenten einer Software mit ihren Versionen. Sie ist eine Grundlage für weitere Prüfungen, kein Nachweis von Sicherheit.

Die Zutatenliste für Software

Ein verpacktes Lebensmittel trägt eine Zutatenliste. Bei einem Rückruf lässt sich damit eingrenzen, wer betroffen ist, ohne jede Packung zu öffnen.

Eine SBOM macht das Gleiche für Software: Jede Bibliothek und jedes Framework wird mit Name, Version und Lizenz festgehalten. Der Vergleich hat allerdings eine Grenze. Die Zutatenliste erstellt der Hersteller aus eigener Kenntnis des Rezepts. Eine SBOM erzeugt ein Werkzeug aus dem, was es im Build sieht. Was es nicht sieht, steht auch nicht drin.